Schwerpunkt 2023 liegt auf „nachhaltigem Handeln“

5. Dez 2022Veröffentlichungen

Bildungsbeirat des Landkreises Haßberge traf sich zum gemeinsamen Austausch

Zweimal im Jahr tritt der 40-köpfige Bildungsbeirat des Landkreises Haßberge zum gemeinsamen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt der Dezember-Sitzung im Landratsamt stand der Rückblick auf das Jahr 2022 mit seinem Jahresthema „Berufliche Bildung und Wertegrundlagen“.

Die Mitglieder des Bildungsbeirats brachten viele Ideen zum Thema „nachhaltiges Handeln“ ein. Foto: Katharina Eckstein

Sabine Kral, Regionalbeauftragte für Demokratie und Toleranz in Unterfranken stellte ihre Arbeit vor, die vor allem Extremismusprävention an Schulen vorsieht. So unterstützen die Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz beispielsweise, wenn Fälle von Rassismus an Schulen auftreten. Thematisch passend präsentierte Jennifer Nüßlein vom Mehrgenerationenhaus Haßfurt im Anschluss das Bundesprogramm „Demokratie leben!/Partnerschaft für Demokratie Landkreis Haßberge“, durch das Projekte mit Demokratie-Schwerpunkt gefördert werden können.

Zum Bereich „Berufliche Bildung“ berichteten die Realschulen aus Eltmann und Haßfurt von der Verleihung des Berufswahlsiegels, mit dem sie im Herbst ausgezeichnet worden waren. Danach präsentierte Susanne Vodde, zweite Vorsitzende des Bildungsbeirats, die Fortschritte der Berufsorientierungsplattform „HASconnected“. Die Plattform, die sich gleichermaßen an Betriebe und Jugendliche richtet, ist seit Oktober online verfügbar (www.hasconnected.de) und präsentiert Ausbildungsstellen, Praktika und duale Studienmöglichkeiten aus dem Landkreis Haßberge.

Bildungskoordinatorin Katharina Eckstein schloss das Jahresthema 2022 mit einem kurzen Rückblick auf sieben thematisch passende Projekte der Bildungsregion aus diesem Jahr ab. 

Im Anschluss eröffnete der erste Vorsitzende Landrat Wilhelm Schneider den nächsten Tagesordnungspunkt. Der Bildungsbeirat stimmte über das Jahresthema 2023 ab. Aus der Steuerungsgruppe der Bildungsregion war der Vorschlag „Bildung Nachhaltiges Handeln“ erbracht worden, der im Plenum große Zustimmung fand und einstimmig angenommen wurde. Die Beiratsmitglieder schlossen sich dann zu Kleingruppen zusammen und überlegten, wie das Thema in welchem Kontext interpretiert werden kann und welche Projekte dazu angestoßen werden können. Die Ideen reichten von Vorschlägen zu möglichen Kooperationspartnern bis hin zu konkreten Projekten, etwa zu „Reparieren statt Wegwerfen“ oder dazu, wie Schulen Wasser sparen können. Nun sollen bis zur nächsten Sitzung im Frühsommer erste Umsetzungen erfolgen.

Der Bildungsbeirat entstand 2019 aus dem bereits existierenden „Arbeitskreis Schulentwicklung“. Er setzt sich aus Vertretern der Schularten, des Schulamtes, der Verwaltung, Kreisräten, einem Vertreter der Gemeinden, Vertretern der Wirtschaft, des Kreisjugendringes und BRKs, von Sportvereinen und Erziehern aus der frühkindlichen Bildung sowie aus den Leitern der Arbeitskreise der Bildungsregion zusammen. Der Bildungsbeirat kommt in der Regel zweimal jährlich zusammen, um über aktuelle Bedarfe und Entwicklungen im Bildungsbereich zu debattieren.